Wandoberflächen

„Wandflächen sind die visuell aktivsten der raumbildenden und raumumschließenden Flächen“ (Bettina Rodeck), trotzdem wurden sie in der Innenarchitektur als eigenständiges Element meist vernachlässigt.

Erst die neuen Ideen der Wandmalerei verleihen ihnen wieder einen Status als Primärfaktor in der Raumgestaltung. Die Wand ist nicht mehr lediglich Begrenzgun – ein „dort, wo der Raum aufhört“, sondern ein „woher er sein Wesen beginnt“ (Martin Heidegger).

Durch die Malerei findet eine Versöhnung statt zwischen der Wand als rein funktionalem Element und der Wand als Bedeutungsträger.

Sie gibt dem Raum seine Aura zurück und schafft einen Gleichklang von Funktion und Emotion, von Alltäglichem, und Wunderbarem.